Ratgeber Darum müssen sich Fundbüros jetzt an Jagdgesetze halten

Darum müssen sich Fundbüros jetzt an Jagdgesetze halten

Fundbüros in Nordrhein-Westfalen (NRW) sind von nun an verpflichtet, Katzen anzunehmen, die in die Lebendfangfallen von Jägern getappt sind und bei ihnen abgeliefert werden. Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster (OVG Münster) Anfang August entschieden. 

Hintergrund ist das neue Ökologische Jagdgesetz für NRW (LJG NRW), das schon im Mai 2015 in Kraft getreten ist. Darin steht, dass Jäger Hauskatzen nicht mehr abschießen dürfen, wenn sie ihnen in die Quere kommen. Wildernde Katzen können aber eine Bedrohung für viele Waldtiere darstellen. Die Lösung des OVG Münster: Die Jäger stellen Lebendfallen auf und bringen die gefangenen Tiere ins kommunale Fundbüro.

Wenn Sie Ihren kleinen Schmusetiger vermissen, können Sie sich also zukünftig an Ihr kommunales Fundbüro richten. Oder Sie schauen online beim Zentralen Fundbüro (www.zentralesfundbüro.de) nach. Geben Sie in unserer Suchmaske einfach Ihren Wohnort und die Kategorie “Tier” ein. Außerdem können Sie hier kostenlos eine Verlustmeldung schalten.